Nachruf Oskar „Ossi“ Lotz

5. Februar 2022

Am 23.04.1940 geboren, wechselte der schnelle Außenstürmer zur Saison 1961/62 von seinem, damals in der hessischen Oberliga ansässigen Verein Viktoria Urberach, an den Bieberer Berg.Der Vollblutstürmer sorgte bis 1965 in insgesamt 92 Pflichtspielen und 25 Toren dafür, dass der OFC im oberen Drittel der Regionalliga zu finden war.
Als 3facher U23 Nationalspieler (er gehörte auch zum vorläufigen Aufgebot für die WM 1962) wechselte er 1965 die Mainseite. Der „Fußballkrieg am Main“ begann, denn dem Frankfurter Bundesliga Club waren die 50000 DM Ablöse zu viel.
„Ich wusste noch nicht, ob ich am Abend für die Kickers oder die Eintracht spiele“, erinnerte sich „Ossi“ später an die Hängepartie. Er wurde Bundesligaspieler und bereiste mit seinem neuen Klub das europäische Ausland im Europapokal und Freundschaftsspielen.
1969, als ihm die Trainingsmethoden des damaligen Trainers Erich Ribbeck widersprachen („Ich bin Fußballer und kein Leichtathlet“) kehrte er dem Verein den Rücken und ließ seine aktive Karriere beim FSV Frankfurt ausklingen. In seinem letzten Spiel gegen den OFC überreichte er sein nachträgliches Abschiedsgeschenk:
In der ersten Runde des süddeutschen Pokals verschoss Lotz am 02. August 1969 einen Foulelfmeter gegen die Kickers, die das Spiel am Bornheimer Hang mit 2:1 gewannen und damit den Grundstein für den DFB-Pokalsieg im Jahr darauflegten.
Lotz trainierte die Damen des FSV als der Frauenfußball noch in den Kinderschuhen steckte, blieb aber auch dem Herrenfußball als Trainer treu, ebenso seinem Beruf als Automatenmechaniker bei Herdt & Söhne und seiner Frau Elfriede, mit welcher er seit 1962 verheiratet war. Der bodenständige Urberacher bleibt uns als unterhaltsamer und stets gut gelaunter Freund in Erinnerung.

Am 22. Januar 2022 verstarb Oskar Lotz. Unser Beileid gilt seiner Frau Elfriede und den gemeinsamen Kindern.

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